Herbstzeit ist Kürbiszeit…
so titelt es doch momentan in jeder Kochzeitschrift und -sendung im Herbst und es gibt Kürbis in allen Variationen auf den Tellern, aber auch in jedem Vorgarten.
Lieber Deko als Suppe
Ich als absoluter Herbstfan finde die Kürbisse in ihren Formen und Farben wunderschön und liebe dieses kräftige Orange der Halloween- und Hokkaido-Kürbisse. Ein großer Kürbis-Suppen-Fan bin ich allerdings gar nicht, da ich davon eine Zeit lang mal viel zu viel gegessen habe und ich sie eigentlich nicht mehr sehen kann, aber ich will mich alleine für meine beiden Männer in den nächsten Tagen nochmal daran wagen, eine zu kochen. Viel lieber würde ich den eingelegten Kürbis meiner Tante Gerda nachmachen wollen, aber das Rezept ist leider mit ihrem traurigen Tod vor über zwanzig Jahren ebenfalls verschwunden.
Auch kleine Menschen haben Sinn für schöne Dinge
Als mein Kleiner und ich letzte Woche auf unserem Stammbauernhof Eier geholt, Kälbchen und Schafe bewundert und uns durch den Fuhrpark von BobbyCars und Treckern gearbeitet haben, haben wir auch einen tollen Tisch mit Zierkürbissen entdeckt, der ihn so fasziniert hat, dass er gar nicht mehr nach Hause wollte. Also machte ich mich später während seines Mittagsschlafs und meiner Mittagspause auf die Suche nach einem Ort, an dem ich in Hamm Kürbisse finde und stieß direkt auf den Kürbishof in Werne und somit stand das Programm für den Sonntag, denn neben Kürbissen gab es dort auch noch Schafe und Gänse zu bewundern.


„Hof Hülsmann – Kürbisse und mehr“…
titelt die Homepage und es war perfektes Wetter mit ganz viel Sonne am Sonntagnachmittag, welche die wunderschönen Kürbisse in ihren herrlichen Orange-, Gelb, Grün- und Weißtönen zum Leuchten brachte. Eine schön präsentierte und tolle Auswahl verschiedenster Zier- und Speisekürbisse in nahezu allen Formen und Größen. Mama und Sohn haben lange gestaunt und die Kürbisse bewundert, die Schafe und Gänse zwischenzeitlich besucht und uns letztlich etliche Kürbisse inklusive eines großen Kürbisses zum Aushöhlen ausgesucht und mitgenommen. Nachdem ich mit dem kleinen Mann mehrfach gehen musste, bis alles im Auto und das Kind dabei trotzdem sicher beim ganzen Andrang betreut war, sind wir noch ein bisschen spazieren gegangen…


Trecker, Sonnenblumen und kleine Kätzchen
Und was macht so einen Besuch für einen eineinhalbjährigen Jungen perfekt? Ein Trecker und Katzenbabies und dazu noch ein Feld voller Sonnenblumen mit einem Windkraftwerk.
Als wir ankamen, war ein Trecker auf dem Feld vor dem Hof zu beobachten, was eh schon ein Highlight war. Einen Hof weiter die Straße herunter gab es ein Feld voller Sonnenblumen und dort noch ein großes Windrad, welches ordentlich bestaunt wurde und zudem haben wir uns eine kleine Sonnenblume für Papa gemopst (sorry). Aber noch viel besser, auf dem Hof waren drei kleine Katzenbabies, rot getigert und einfach zuckersüß. Mein kleiner Mann war begeistert und er hat alles gegeben, um sie streicheln zu können, aber niedliches „Hallo“ sagen, ein Blatt, Papas Sonnenblume und auch hinterherlaufen haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Trotzdem war es sehr schön, diese drei kleinen Miezekatzen zu beobachten und einen kleinen Jungen, der sie umgarnt.

Fortsetzung folgt
Der Mittagsschlaf wurde mittags – mal wieder – weggelassen, aber auf dem Heimweg vom Kürbishof mit unserer Ausbeute im Kofferraum, viel frischer Luft am Nachmittag und so vielen schönen Eindrücken wurden kleine Augen sehr müde und schwer. Also kam ich mit einem schlafenden Kind Zuhause an, dass sich schlafend ins Haus tragen ließ und mit Mama kuschelnd weiterschlief und die Kürbisse blieben erstmal ein paar Tage im Kofferraum. Was aus den Kürbissen letztlich geworden ist, folgt ein ander Mal.
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